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  Aus dem alten Dorf
Zur Geschichte Dilldorfs
Ein kleiner Abriss der Entwicklungs des Dorfes und der Pfarrgemeinde
 
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Das Pfarrhaus

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M.Reuter
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Beiträge: 106


New PostErstellt: 07.03.11, 21:46  Betreff: Das Pfarrhaus  drucken  weiterempfehlen

In den Jahren 1799 – 1803 führte der Franziskanerpater Petrus Dohmen die Gemeinde vom Priemhof aus, der zwischen dem heutigen Kirchengrundstück und dem Deilbach lag (erbaut 1621, abgebrochen 1927). Nach 1803 wurde eine Wohnung für den Geistlichen an die Kapelle angebaut.
1854-55 entstand unter Rektor Wilhelm Jansen der Bau des Pfarrhauses, das auch heute noch auf diesem Platz an der Oslenderstraße steht. 1922 und 1974 erfolgten umfassende Renovierungen. Bis zum Ausscheiden des letzten Pfarrers, Pastor Josef Meier im Jahre 1995, diente es weiterhin als Pfarrhaus. Anschließend wurde es umgebaut zu einer Niederlassung des Ordens der Unbeschuhten Karmeliten. Bis zur Eingliederung Dilldorfs in die Großpfarrei St. Josef Ruhrhalbinsel war auch das Pfarrbüro dort untergebracht.


Junges Kloster im alten Pfarrhaus

Ein neues Kloster in Dilldorf – gegründet am 14.12.1995 durch den Karmeliter-Orden im ehemaligen Pfarrhaus an der Oslenderstraße. Seitdem leben dort indische Patres, die vielfältige Aufgaben wahrnehmen: Seelsorge in Pfarrei und Krankenhaus, Gemeindearbeit, Jugendarbeit, sowie die Betreuung der indischen Karmeliterinnen, die in NRW-Krankenhäuser arbeiten.
Die kath. Christen in der Pfarrei St.Josef – Ruhrhalbinsel wissen den Einsatz der indischen Patres zu schätzen. Und Dilldorf kann ihnen dankbar sein für den Erhalt des über 150 Jahre alten ehem. Pfarrhauses, das äußerlich in seiner Substanz erhalten blieb. Eine umfassende Innenrenovierung steht 2011/2012 an, getragen durch das Bistum Essen, das weiterhin der Eigentümer ist. Der Orden betreibt das Kloster als Mieter, unterstützt durch den "Freundeskreis Kloster Dilldorf".



Pfarrhaus
Aufgenommen 2010 (Reuter)





[editiert: 08.10.11, 15:23 von M.Reuter]



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