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Hallo, ich hatte zwar in der 1. SS keine Beschwerden, aber in der 2. + 3. - und das kommt ja vielleicht aufs selbe raus, oder?
Grundsätzlich heißt es laut Forschern, dass die Wahrscheinlichkeit, dass eine Symphysenlockerung erneut auftrete, in jeder weiteren SS nicht höher ist als bei allen anderen Schwangeren. Anders ist das bei der echten Beckenringlockerung, die ich hatte. Ich hatte in allen drei Gelenken Beschwerden.
Ich wusste also, was auf mich zukommen würde und hatte deswegen so eine Angst davor, dass ich nicht noch einmal schwanger werden wollte. Ich habe richtig um mein 3. Kind getrauert, das ich nie bekommen sollte!
Aber dann kam es doch. Schon bevor ich Beschwerden hatte, bin ich zur Hebamme und zur Physiotherapeutin gegangen und habe gesagt, dass ich Hilfe brauchte. Ich glaube, sie haben mich als Hypochonder empfunden und mit der Vorbeugung im Gesundheitssystem ist es leider nicht sehr weit. Aber ich habe dann doch angefangen zu trainieren, und das hat mir tatsächlich SEHR geholfen. Obwohl die Beckenringlockerung eigentlich schlimmer war, habe ich sie als nicht genauso schlimm empfunden.
Das lag zum einen daran, dass ich viel mehr darüber wusste, all diese Unsicherheiten waren nicht da, ich konnte viel besser mit meinem Problem umgehen. Ich hatte auch gleich Hilfsmittel wie Sitzkissen und Walkingstäbe parat, und meine Verwandten haben nicht zu viel von mir verlangt.
Zum anderen lag es aber am Training. Zum Beispiel habe ich Drehungen mit dem Oberkörper zur Seite trainiert. In der 2. SS konnte ich nicht einmal einen Schulterblick machen, in der 3. hatte ich nie Probleme, den ganzen Oberkörper seitlich zu verdrehen.
Außerdem habe ich mir sofort gegen Schmerzen helfen lassen, als sie auftraten, z.B. mit Akkupunktur. In der SS davor hatte ich die Schmerzen ja verschleppt und dadurch waren sie natürlich unnötig schlimm geworden.
Fazit: Die Beckenringlockerung war in der 3. SS schlimmer, aber mir ging es viel besser als in der 2., wo ich oft mit den Tränen kämpfen musste. In der 2. SS war ich verzweifelt darüber, nichts zu können, in der 3. glücklich darüber, trotz Lockerung noch ein Baby zu bekommen.