Der "Digital Foundry´s"-Blog der Seite eurogamer bringt manchmal aufschlussreiche Studien hervor, wobei sich die aktuellste damit beschäftigt, wieviel Zeit zwischen dem Knopfdruck auf dem Pad und der Reaktion im Spiel vergeht.
Bei der "Controllerverzögerung" werden die Frames oder Millisekunden gemessen, woran die Redakteure feststellen, inwiefern die Kontrollen des Spiels auf die Eingaben des Spielers reagieren. Zu große Verzögerungen können den Spielfluß hierbei natürlich stören oder behindern. Eine Verzögerung kann an zwei Möglichkeiten liegen und zwar zum einen am Fernseher, welcher das Signal nicht schnell genug wiedergibt und zum anderen am Spielcode. Letzteres ist ein "Fehler" der Programmierung und kann sich entsprechend auswirken. Bei der entsprechenden Studie wurde mit Hilfe besonderer Gerätschaften jedoch nur die Schnelligkeit des Spielcodes getestet.
Eurogamer hat hierzu eine Liste an Spielen erstellt, die wir euch natürlich nicht vorenthalten möchten, wobei gerade Renn- und Musikspiele, sowie Ego-Shooter recht gut abgeschnitten haben. Die schnellsten Reaktionszeiten zeigten Spiele wie Burnout Paradise, Forza Motorsport 2 oder das Arcade Spiel Geometry Wars 2 mit jeweils 67ms. Weniger gut schnitten Titel wie X-Men Origins: Wolverine oder LEGO Batman ab, welche 133ms Sekunden benötigten um die entsprechende Reaktion zu zeigen. GTA IV benötigte teilweise sogar eine Reaktionszeit von 200ms.
Anbei die entsprechende Liste (Angaben in ms=Millisekunden):
- Burnout Paradise: 67ms
- Forza Motorsport 2: 67ms
- Guitar Hero: Aerosmith: 67ms
- Geometry Wars 2: 67ms
- Bioshock: 67ms
- Call of Duty 4: Modern Warfare: 67-84ms
- Street Fighter IV: 67ms
- Soul Calibur IV: 67-84ms
- Call of Duty: World at War: 67-100ms
- Call of Juarez: Bound in Blood: 100ms
- Unreal Tournament 3: 100-133ms
- Halo 3: 100-150ms
- Left 4 Dead: 100-133ms
- LEGO Batman: 133ms
- Mirror´s Edge: 133ms
- X-Men Origins: Wolverine: 133ms
- Grand Theft Auto IV: 133-200ms
-HunterSL vs Hundert: 20-30 sekunden