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Maisendung: Befreiungsschlag ins Leben" |
... in aller Kürze, meine eigentliche Arbeit liegt hier noch auf dem
Schreibtisch rum.
Die Debatte über den Begriff "Elternteil" wurde hier schon mal geführt.
Nicht zuletzt unter meiner Beteiligung (das müsste noch nachzulesen sein).
Obwohl der Begriff sowohl unter syntaktischem als auch semantischem
Blickwinkel angreifbar ist, kenne ich keinen besseren, der aus Kindessicht
heraus besser das Leid beschreibt, auf einen Teil der Eltern verzichten zu
müssen.
Und darum geht es.
Wer diesen Begriff ablehnt, möge einen neuen, griffigeren schaffen, der
dasselbe wiedergibt. Mir ist es noch nicht gelungen.
Herzliche Grüße
Hartmut Schewe
Im Hau 15
72631 Aichtal
Tel: 07127/56702
Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden (Rosa Luxemburg)
Hallo Hartmut!
Zitat:
Hallöchen Deepy,
du magst es kaum glauben, aber genau die Idee hatte ich auch schon
(wortwörtlich). Habe sie dann aber sofort verworfen, da inzwischen immer
mehr Mütter in gleicher Weise betroffen sind, wie seit vielen Jahren Väter.
Ich stimme vollig zu. Die Zahl sprechen für sich, insbesondere in dem
Bereich eheliche Mütter, wenn man über die Betroffenheit redet...
Die betroffene Mütter sind genau so betroffen wie die Väter. Hier geht es
wegen dem System, die ich scheiße finde...
Dramatisch ist auch in dem nicht miteinander verheiratete Elternteile.
Zitat:
Und die sollten wir als ebenso Betroffene nicht ausgrenzen. Zumal
das
unserem Motto völlig zuwiderlaufen würde. Und ich nehme das sehr ernst.
Wobei ich jetzt erst mal nachfragen muss. Geht es dir "nur" um ausgegrenzte
Väter, die nicht verheiratet waren? Oder möchtest du diese Väter gezielt
ansprechen.
Richtig. Ich stimme dir zu.
Einige Formulierung kamm von jemand anders und ich habe lediglich
reingenommen, gegen meine Wille.
Im Prinzip hasse ich sofort jemand, wenn der/die sagt: Väter und xxx.
Allgemein kann man sagen "Elternteil". Ich finde es sehr diskriminierend, so
Bald jemand agt: Aha, die Frauen, oder aha Väter, usw... Hier meine ich
etwas Formal oder schriftlich, wo jede Buchstabe richtig und Korrekt sein
muss.
Nach meine Meinung sollte es Elternteil sein. Aber ein Teilnehmen dieses
Thread hat ausdrücklich dagegen entschieden und ich habe mitgemacht. Seine
Aussage war: Väterbefragung... Meine war Elternbefragung...
Zitat:
Wenn ja, ist die Frage: "Sind Sie unverheirateter Vater?" oder "Sind
Sie
Vater und mit der Mutter nicht verheiratet?" oder ähnliche sicher
angemessen. Gut ist es auf alle Fälle, eine Frage zu stellen. Das stachelt
die Neugier an.
Meine Favorit wäre also:
"Sind Sie Eltern,
unverheiratet?"
Oder:
"Sind Sie Vater,
unverheiratet?"
Es muss immer zwei Zeile wegen dem Platz / Komposition sein.
Zitat:
Wir sollten allerdings sorgfältig darauf achten, betroffene Mütter
im
Besonderen und Frauen im Allgemeinen nicht vor den Kopf zu stoßen.
Während der nun fast 20 Jahre, die ich bei der Fahne bin, habe ich bei
Frauen sehr viel mehr Verständnis und Anteilnahme als bei Männern gefunden -
es sei denn, ich hatte es mit einer Umgangsboycotteuse zu tun. Aber das war
meist schon an den unsicheren oder wütenden Blicken festzustellen.
Herzliche Grüße
Hartmut Schewe
Ich stimme zu. Fehlt diese Bewüsst sein, ist eine Streit oder Angriff
vorprogrammiert, Egal in welche Ebene des Leben.
Und vielen dank, Hartmut für deine konstruktive Feedback...