| Beitrag 3.712 von 7.952 (47%) | Anfang zurück weiter Ende |
|
Junisendung: Auf der Suche nach Klarheit |
Hallöchen Deepy,
du magst es kaum glauben, aber genau die Idee hatte ich auch schon
(wortwörtlich). Habe sie dann aber sofort verworfen, da inzwischen immer
mehr Mütter in gleicher Weise betroffen sind, wie seit vielen Jahren Väter.
Und die sollten wir als ebenso Betroffene nicht ausgrenzen. Zumal das
unserem Motto völlig zuwiderlaufen würde. Und ich nehme das sehr ernst.
Wobei ich jetzt erst mal nachfragen muss. Geht es dir "nur" um ausgegrenzte
Väter, die nicht verheiratet waren? Oder möchtest du diese Väter gezielt
ansprechen.
Wenn ja, ist die Frage: "Sind Sie unverheirateter Vater?" oder "Sind Sie
Vater und mit der Mutter nicht verheiratet?" oder ähnliche sicher
angemessen. Gut ist es auf alle Fälle, eine Frage zu stellen. Das stachelt
die Neugier an.
Wir sollten allerdings sorgfältig darauf achten, betroffene Mütter im
Besonderen und Frauen im Allgemeinen nicht vor den Kopf zu stoßen.
Während der nun fast 20 Jahre, die ich bei der Fahne bin, habe ich bei
Frauen sehr viel mehr Verständnis und Anteilnahme als bei Männern gefunden -
es sei denn, ich hatte es mit einer Umgangsboycotteuse zu tun. Aber das war
meist schon an den unsicheren oder wütenden Blicken festzustellen.
Es war manchmal recht amüsant ;-)
Herzliche Grüße
Hartmut Schewe
Im Hau 15
72631 Aichtal
Tel: 07127/56702
Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden (Rosa Luxemburg)
VORSCHLAG:
Anstatt >>>
"Haben Sie ein
Außereheliches Kind?!
Ersetzen durch:
"SIND SIE
UNVERHEIRATETE VATER?"
Wie wäre es?